„Wir waren dabei“

Der Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung, Karsten Behr (CDU), lobte das Engagement der Karoxbosteler Mühlenfreunde in den höchsten Tönen und machte so auch Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) neugierig. Emily war darüber sichtlich erfreut.


 

Mit dem diesjährigen Niedersächsischen Umweltpreis zum Thema „Bildung begeistert für Natur“ wurden am Montag, 19. September, fünf Projekte ausgezeichnet, die einen besonderen Beitrag für die Umweltbildung geleistet haben. Mit Umweltbildung können Menschen auf die heimische Natur, die Artenvielfalt und ökologische Zusammenhänge aufmerksam gemacht werden. Dabei sind besonders Kinder und Jugendliche, so man es denn richtig macht, für diese Themen empfänglich.

Der Verein Wassermühle Karoxbostel zählte zwar nicht zu den Preisträgern, doch die Vorsitzende Emily Weede und ihr Ehemann Carsten waren trotzdem gern zur Preisverleihung nach Hannover gekommen. „Wir haben uns das Thema Umweltbildung auf die Fahne geschrieben und es ist schön unser Engagement im Rahmen einer solchen Feier gewürdigt zu sehen, schließlich hat die Bingo-Umweltstiftung unsere Mühle von Anfang an unterstützt“ sagt Emily Weede. „Bei so einer Preisverleihung kann man herrlich über den eigenen Tellerrand schauen und lernt immer beeindruckende Menschen kennen“, ergänzt Carsten Weede.

Aus den 132 Einreichungen hat eine Jury aus fünf Fachleuten folgende Preisträger ermittelt:

Den ersten Preis (dotiert mit 10.000 Euro) übergab der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel an den BUND Nienburg für sein Projekt „BUND-Kinderwildnis“. Die Kinderwildnis ist ein öffentlicher Spielplatz. Die beiden Naturerlebnispädagoginnen Ute Luginbühl und Claudia Reemtsema erklären dort den Kindern auf spielerische Weise die Zusammenhänge der Natur. Der Vorstandsvorsitzenden der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, Frau Sigrid Rakow, war vor allem die gute und zielgruppengerechte Umsetzung des Projektes wichtig: „Die Kinder wurden in die Entwicklung der für jedermann zugänglichen Fläche von Anfang an einbezogen.“

Der Niedersächsische Umweltpreis wird alle zwei Jahre von der Niedersächsischen Bingo-Stiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit verliehen. Der Preis ist mit der Verleihung der Herzog-Julius-Medaille verbunden. Herzog Julius von Braunschweig und Wolfenbüttel (1528 – 1589) hat als einer der Ersten das Prinzip der Nachhaltigkeit vertreten und dies noch vor Hans Carl von Carlowitz zur Grundlage seiner Forstwirtschaft gemacht.

Den zweiten Preis (dotiert mit 5.000 Euro) erhielt der Verein Sand+WaterWerk Simonswolde e.V. aus dem Landkreis Aurich für sein gleichnamiges Projekt. Daneben wurde das Projekt „Gelateria Azzurro im Schrebergarten der TSG-Energiebahn“ der Abteilung TSG Energiebahn der Turn- und Sportgemeinschaft 07 Burg Gretesch aus Osnabrück mit dem dritten Preis (dotiert mit 3.000 Euro) ausgezeichnet.

Aufgrund außergewöhnlicher Leistungen im Bereich der Umweltbildung wurden weiterhin der Waldverein De Jeddeloher Busch e.V. aus dem Ammerland sowie die Klimaschutzagentur Weserbergland mit einem mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis gewürdigt.


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