Unser Mühlentagebuch informiert Sie regelmässig über die Aktivitäten an der Wassermühle Karoxbostel.

Schauen Sie einfach mal rein und bleiben Sie auf dem laufenden.

... und schöne Bilder finden Sie hier.   

Samstag, 28. Dezember 2013

Nein, ganz locker ging es auch beim letzten Mühlenputz des Jahres 2013 zu. 

An den Obstbäumchen auf der Streuobstwiese wurde endlich der Verbissschutz angebracht, damit sollten die Bäume vorerst gegen allzu hungriges Wild geschützt sein und hoffentlich ihren ersten Winter in der Wassermühle Karoxbostel unbeschadet überstehen.

Der Aalfang erhielt seinen zweiten Schutzanstrich und wartet jetzt darauf  wieder beplankt zu werden.

Samstag, 21. Dezember 2013

Und deshalb war auch nur ein bisschen Mühlenputz. Die Mühlenhelfer waren an diesem Sonnabend in die Wassermühle Karoxbostel gekommen, um eine kleine Weihnachtsfeier zu begehen. An einem wirklich opulenten Buffet gab es Leckereien aller Art und das im Überfluss! Ob herzhaft oder süß, gebacken, gebraten oder gekocht, die Mühlenhelfer hatten alle etwas mitgebracht und so war die kulinarische Basis gelegt für ein schönes Miteinander in der Tenne oder am neuen Kamin.

Samstag, 14. Dezember 2013

Der Mühlenputz der eigentlich (fast) gar keiner war – könnte auch die Überschrift für diesen Sonnabend sein. 

Es wurde stattdessen eingepackt und abgebaut. Die Stände in der Tenne und unsere Glühwein- und Maronen-Buden auf dem Hof mussten wieder abgebaut und verstaut werden. 

Samstag, 7. Dezember 2013

Es ist ja wie es ist, pflegt Steffi von „Frühstück bei Stefanie“ * ja regelmäßig zu diesem oder jenem Umstand zu sagen. Auf unsere Mühle übertragen bedeutet das, wenn wir die Pforten für die Öffentlichkeit öffnen, dann ist das auch immer so wie es eben immer ist und zwar voll! Da kann man machen was man will, egal, ob Tag des offenen Denkmals, Deutscher Mühlentag, Theatervorstellung, erotische Lesung  oder eben unser erster Weihnachtsmarkt – die Wassermühle ruft und alle kommen! Das ist schon fast eine Gesetzmäßigkeit oder um es nochmal mit Steffi zu sagen: „Es ist ja wie es ist!“ 

Samstag, 30. November 2013

Beim letzten Mühlenputz hatten wir eine Schiene der alten Lorenbahn zur Sägerei freigelegt und festgestellt, dass es unmöglich werden würde, diese komplett auszugraben. Außerdem war auch klar, dass eine Schiene vielleicht für eine Schwebebahn gereicht hätte, aber nicht für diese Transportbahn. Eine Lore fährt auf mindestens 4 Rädern und zwei Achsen, also musste es wohl parallel zu der einen noch eine zweite Schiene geben. Diese ist auch gefunden worden. Einer unserer Mühlenhelfer hatte in der Woche den Stumpf der abgesägten Esche komplett ausgegraben, dabei kam auch die zweite Schiene ans Tageslicht – Sie war komplett in die Wurzel des Baumes eingewachsen.

Samstag, 23. November 2013

An der Sägerei wird Fleissig gearbeitet, Erde und Unrat müssen raus – also vom Fundament abgeschaufelt und gebaggert werden. Mit dem Radlader und der Schaufel geht das ganz gut voran. Der Eschenstubben direkt davor muss auch raus, der will aber an diesem Wochenende noch nicht so recht und wird wohl beim nächsten Mühlenputz von Hand weiter freigeschaufelt werden. Die Schiene der ehemaligen Lorenbahn vom Mühlenbach zur Sägerei muss auch raus, will aber auch nicht! Wir hatten einfach nicht damit gerechnet, dass diese Schiene so lang ist und mussten nach etwa 15 Metern des Ausbuddelns aufgeben. Nächsten Sonnabend soll sie abgeflext werden und der Rest von bestimmt noch etwa 50 Metern verbleibt dann im Boden. 

Das Laub musste auch raus oder besser gesagt runter und  zwar vom Gehweg und aus der Hecke an der Straße. Auch diese Mission wurde von einem unserer fleissigen Mühlenhelfer erledigt.

Samstag, 16. November 2013

Ja die Weihnachtszeit steht bevor und da muß man natürlich das eine oder andere einpacken. Bei uns in der Mühle ist das auch der Fall! Es geht zwar nicht um Geschenke und das Packmaterial ist aus Blech, aber es wurde eingepackt am Sonnabend den 16. November. Das Venezianische Gatter der Sägerei war das Objekt, um das wir uns Gedanken gemacht hatten. Das Gebäude der Sägerei ist ja praktisch nicht mehr existent. Die historisch bedeutsame Säge ist unbedingt erhaltenswert, aber seit langer Zeit Wind und Wetter ausgesetzt und die Konstruktion verfällt zusehends. Einer unserer Mühlenretter stiftete zu diesem Zweck Blechtafeln und mit diesen wurde die Säge dann regelrecht eingepackt. Jetzt ist sie zumindest grob vor weiteren Witterungseinflüssen geschützt und überdauert hoffentlich die Zeit, bis wir dort mit der Restaurierung anfangen können. Damit wird dort mit der „Verpackung“ beginnen konnten, mussten aber zuvor noch einige Sicherungsarbeiten vorgenommen werden. So wurden diverse Sparren, Latten und sonstige Teile der Dachkonstruktion, die herunterzufallen drohten, entfernt.

Samstag, 9. November 2013

Die alte Kutsche, die die Mühlenretter im vergangenen Sommer aus der eingestürzten Sägerei geborgen hatten, musste aus der Tenne raus! Der Platz wird dringend gebraucht: zum einen, um die Schornsteine sanieren zu können und zum anderen steht unser Weihnachtsmarkt am 7. Dezember bevor und auch da benötigen wird jeden Meter freien Platz, um möglichst viele Stände in der Tenne unterbringen zu können. Die Kutsche steht jetzt von Müll und Dreck befreit unter einer Plane neben dem Schweinestall. Nach Aussage eines unserer Mühlenhelfer handelt es sich bei der Kutsche übrigens um einen Vierspänner!

Samstag, 2. November 2013

Es ist noch immer Farbe auf der Eingangstür des Wohn- und Wirtschaftshauses der Wassermühle Karoxbostel ..., und nicht nur da. Da mussten unsere Mühlenhelfer dann schon mal die eine oder andere Leiter zur Hilfe nehmen, um auch ganz oben dranzukommen und in mühseliger Fleißarbeit die Farbreste der letzten 200 Jahre aus den Fugen und Ritzen zu kratzen. Im Haus ist mittlerweile ein kleiner Fensterrestaurierungsbetrieb entstanden! Auch an diesem Wochenende war hier der größte Trupp der Mühlenhelfer beschäftigt und so wird es auch noch viele Wochen weitergehen, denn diese Arbeit ist sehr zeitraubend! 

Samstag, 26. Oktober 2013 

Maschinenlärm drang bereits vor Beginn des Mühlenputztages in Karoxbostel vom Mühlenhof! Die Geräuschkulisse wurde von einer so genannten Stubbenfräse erzeugt. Die Maschine war bereits im vollen Einsatz und hatte begonnen, die Stubben der mittlerweile gefällten oder umgestürzten Eschen an der Sägerei und im Hof wegzufräsen. So eine Maschine schafft schon ordentlich was weg, hat aber ein paar kleine Nachteile: Zum einen kann sie nicht horizontal fräsen und in der Nähe von Materialien, die kein Holz sind, muss man höllisch aufpassen. So blieb z. B. an der Treppe zur Sägemühle noch einiges an Handarbeit übrig, aber die Fräse hat den Mühlenhelfern doch einiges an Knochenarbeit an diesem Tag erspart.

Samstag, 19. Oktober 2013
 

Antrittsbesuch des jüngsten Mühlenhelfers

Jonathan ist gerade mal gut drei Wochen alt und tat das, was so ganz kleine Erdenbürger oft und ausgiebig tun – er schlief in seinem Kinderwagen. Die Mühlenfreunde mussten fast bis zum Ende des Mühlenputzes warten, bis sich der Kleine dann doch aufraffte und aufwachte. Wir können nur mutmaßen, ob es der schlichte Hunger war oder ob er endlich mal die Karoxbosteler Mühle sehen wollte – ich habe da aber so meine Vermutung … 

Samstag, 12. Oktober 2013
 

Nach einigen Wochen Pause hier im Tagebuch soll es nun endlich wieder weitergehen mit unserer Erfolgsstory aus Karoxbostel. Seit dem letzten Eintrag vom Tag des offenen Denkmals ist in der Tat einiges los gewesen. Davon konnte sich der Tagebuchschreiber  am 12. Oktober mit eigenen Augen überzeugen. Sehr auffällig ist die Dacheindeckung mit grüner Plane auf dem Schweinestall. Da die weiteren Bauarbeiten hier noch eine Weile warten müssen, haben die Mühlenretter an einem der letzten Wochenenden die Dachfläche mit Planen überzogen, um auf diese Weise die Substanz des Gebäudes vor dem weiteren Verfall zu schützen. Und wenn man verhindert, dass Wasser von oben in das Gebäude gelangt, hilft das auf jeden Fall schon mal weiter. 

Sonntag, 8. September 2013

Wieviele es nun genau waren, darüber kann man spekulieren, aber es waren wirklich viele Besucher da am vergangenen Sonntag. 

Der XXL-Mühlenputz vom 7.9. hatte sich also wirklich gelohnt. Es war aber auch wirklich noch eine Menge zu tun: Die Tenne freiräumen, die Bilder für die Fotoausstellung aufhängen. Den Schweinestall in eine große Kaffee- und Kuchen- Vorrats- Spül- und Sonstwas-Küche umbauen. Die Stände vorbereiten und, und, und, – es nahm fast kein Ende, – wir sind aber doch am späteren Nachmittag fertig geworden. 

Samstag, 31. August 2013

Nachdem in der vergangenen Woche tatsächlich auf allen aktuellen Baustellen gearbeitet wurde, also auch den Kalksandsteinwänden in der Tenne (Der Autor hatte das beim Eintrag für den 24.08. schon vermutet), ging es auch am 31.8. mit großem Elan in den Endspurt zum Tag des offenen Denkmals. 

Es waren ziemlich viele Mühlenhelfer vor Ort. Das war auch gut so, denn es gab und gibt noch viel zu tun! So wurde auf dem Hof das alte Pflaster teilweise aufgenommen und neu verlegt, damit am Aktionstag keiner stolpert und überhaupt weil das doch etwas schöner aussieht. 

Samstag, 24. August 2013

Das ist schon so eine Sache, über etwas zu schreiben, was man nicht erlebt hat. 

Wir wollen hier in unserem Tagebuch aber schön bei der Wahrheit bleiben und außer der einen oder anderen Ausschmückung und Interpretation  – so viel Freiheit muss gestattet sein – soll hier ja nur darüber berichtet werden, was in unserer Mühle und um zu so passiert. Kein Schicki-Micki und kein Science Fiction! Was soll ich sagen: Der Schreiber dieser Texte war am vergangenen Sonnabend verhindert und konnte nicht beim Mühlenputz dabei sein. Das ist echt ein Ding und ist schon recht lange nicht mehr vorgekommen und man fühlt sich an so einem Mühlenputzsonnabend – an dem man nicht dabei sein kann – ganz schön desorientiert. Das kann ich Ihnen aber sagen! Da fehlt einem wirklich was! 

Ich bin schon gespannt, was alles in den endlos langen zwei Wochen seit meinem letzten Mühlenputz in der Mühle passiert ist. Nicht, dass da womöglich jemand an meinen geliebten Wänden in den Pferdeboxen weitergehämmert hat! Aber ich würde meinen Freunden und Mühlenputzern das wohl nachsehen, denn der Mühlenputz ist bei ihnen wirklich in den allerbesten Händen. Die Jungs und Deerns werden bestimmt an den üblichen Baustellen ordentlich weitergearbeitet haben und das geht bestimmt auch mal ohne mich …

Ich werde am 31. August hinfahren und schauen wie es dort aussieht – und dann wie gewohnt darüber berichten. Freuen Sie sich also schon auf die nächste Woche, da gibt es dann quasi einen Doppelbericht vom Mühlenputz – das hat es auch noch nicht gegeben!

Sie glauben mir nicht? Dann kommen Sie vorbei und schauen selber – ich bin auf jeden Fall da und würde mich freuen auch Sie dort zu treffen! Also abgemacht? Geben Sie sich einen Ruck! Mühlenputz am 31.08.2013 von 10–13 Uhr

 

Samstag, 17. August 2013

An diesem Wochenende  lag der Schwerpunkt unserer Arbeiten mal nicht auf dem wöchentlichen Mühlenputz. Die Mühle hat erstmalig an den von der „Metropolregion Hamburg“ veranstalteten Tagen der Industriekultur am Wasser teilgenommen! Mit insgesamt etwa 150 Besuchern am Sonnabend und am Sonntag blieben die Besucherströme zwar überschaubar, aber was nicht ist kann ja noch werden! Schließlich ist diese Aktion noch jung und hat erst zum zweiten Mal überhaupt stattgefunden! Die Besucher waren jedenfalls, so wie wir das ja schon kennen, alle sehr begeistert und oft überrascht von der Größe des gesamten Gebäude- und Hofensembles. 

Samstag, 10. August 2013

Immer viel los, das ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches in unserer Wassermühle, aber in diesen Tagen ist es eine wirklich interessante Mischung unterschiedlichster Ereignissen und Aktivitäten, die das Mühlentagebuch heute beschäftigen wird.

Ich fange mal von vorne an: am 10. August trafen sich die Mühlenhelfer wieder einmal in stattlicher Zahl,

Samstag, 3. August 2013

Das Reetdach ist nun endgültig gedeckt und unser Dachdecker Uwe Behr hat die Überbleibsel des Reets bereits abgefahren. Also konnten die Mühlenhelfer beginnen, die Fläche zwischen Haus und Bach von Schiet und Dreck zu befreien. Schließlich rückt der Tag des offenen Denkmals, an dem unsere Mühle nun zum zweiten Mal teilnimmt, langsam aber sicher näher, und die Hoffläche wird wieder für Stände, Präsentationen, Vorführungen und Dütt un Datt benötigt. Unsere Bildergalerie für den 3. August gibt einen guten Eindruck von diesen Arbeiten! 

Samstag, 27. Juli 2013

Brennpunkt Wassermühle Karoxbostel

Kann ja auch gar nicht anders sein, denn schließlich war am 27. Juli wieder Mühlenputz, und der ist bei aller Regelmäßigkeit immer etwas Besonderes. Wer also genau hinschaut, kann auf den Bildern diese Tages feststellen, dass die meisten Mühlenhelfer an diesem Tag einen Platz im Hausinnern oder wenigstens im Schatten aufgesucht haben. Es war ja auch das erste richtig heiße Wochenende des Jahres, für den auch noch Super-Mega-Rekordtemperaturen und Turbo-Gewitter vorhergesagt wurden. 

Samstag, 20. Juli 2013

Während sich auch am Sonnabend wieder die halbe Republik in ihren automobilen  Blechbüchsen (mobil – was für ein Hohn angesichts des Tempos, das eher zu einer Immobilie passt), über die mal wieder mit Baustellen gesegneten Autobahnen A7 und A1 an Hamburg vorbei in Richtung Nord- und Ostsee gequält haben, genossen unserer Mühlenhelfer ein deutlich abwechslungsreicheres Ferienprogramm.

Freitag, 19. Juli 2013

Auch in dieser Woche kannte der Einsatz unseres Tischlermeisters Hartmut Best keine Pause und so hat unser Mühlenhelfer – übrigens zusammen mit seinem Sohn – die Holzverschalung an der Hofseite des Mühlengebäudes angebracht. Das sieht jetzt richtig gut aus! Der Einsatz unter der Woche war sehr wichtig, denn an diesem Wochenende ist das Gerüst der Firma Mülleder endgültig abgebaut worden. Hätte es noch länger stehen müssen, so hätte das den Verein einiges zusätzlich gekostet. Dafür gibt es ein ganz dickes Dankeschön!!!

Sonntag, 14. Juli 2013

Am vergangenen Sonnabend fand erstmals ein Sommergottesdienst des Kirchenkreises Hittfeld auf dem Gelände der Karoxbosteler Wassermühle statt. Superintendent Dirk Jäger leitete den Gottesdienst, zu dem mehr als 120 Menschen gekommen waren. Der Kirchenkreis organisiert die Sommergottesdienste vom 7. bis 28. Juli unter dem Motto „Geschichten vom Glück”.

Samstag, 13. Juli 2013

Da flogen die Funken! 
Mit der Schruppscheibe auf der Flex hat unser Müllermeister Franz Rosenkranz die Hauptwelle der Wassermühle von Rost und Dreck befreit, und sich auch an diesem Sonnabend weiter um die Instandsetzung der Mühlentechnik gekümmert – schließlich muss noch einiges im Mühlenhaus vorbereitet werden, bis mit dem Einbau des Mühlenrades begonnen werden kann.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Der Gottesdienst findet am Sonntag den 14.07.2013 um 10.30 Uhr statt und wird vom Superintendent des Kirchenkreises Hittfeld Dirk Jäger gehalten.

Anschließend lädt der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. zu Kaffee und Kuchen ein. 

Wenn Sie dann noch Lust und Zeit haben, und sich ein Lunchpaket gepackt haben, sind Sie herzlich zum gemeinsamen Picknick auf dem Mühlengelände eingeladen.

Samstag, 6. Juli 2013

Aber diesmal handelt es sich um ein etwas größeres Rad, nämlich um das Mühlenrad. Im Rahmen des sonnabendlichen Mühlenputzes haben die Mühlenhelfer das alte Mühlenrad (bzw. das, was davon übrig war) zunächst vor Ort im Mühlenhaus zerlegt, von dem großen Zahnkranz getrennt, anschließend ausgebaut und aus dem Mühlenhaus herausgeschafft. Das war eine schwierige, zeitaufwendige und vor allem eine sehr wichtige Arbeit, die nun nicht mehr von der mit dem Bau des Mühlenrades beauftragten Firma geleistet werden muss, und damit dem Verein hilft, ordentlich Kosten zu sparen.

Samstag, 29. Juni 2013

… und das ganze von oben nach unten, schließlich stand die Reinigung des Mauerwerks der Wassermühle auf dem Programm. Das Gerüst war doch noch nicht abgebaut, und so konnten sich die Mühlenretter der intensiven Reinigung der Backsteinfassade widmen. Mit Bürsten wurde das Moos und der Schmutz entfernt. Die Wandfläche hat einige 100 Quadratmeter und wir sind wieder einen großen Schritt weitergekommen.

Samstag, 22. Juni 2013

Seit einigen Wochen ist das Mühlengebäude eingerüstet. 

Erstes und wichtigstes Ziel war es, das Dach des Hauses zu erneuern. Dieses Ziel ist mittlerweile erreicht, und das Dach ist neu eingedeckt. Am vergangenen Wochenende galt es, die Zeit zu nutzen – das Gerüst wird bereits in einer Woche wieder abgebaut – denn auch an der Fassade und den Fenstern bzw. deren Stahlrahmen gab es einiges zu tun. Und das gelingt von der Außenseite hervorragend, solange eben so ein Gerüst noch den einfachen Zugang ermöglicht. 

Samstag, 15. Juni 2013

Nur eine Woche nach der großen Dachabrissaktion ist das komplette neue Mühlendach wieder drauf und dicht.

Die Zimmerleute und Dachdecker um Andreas Brauel haben einen mächtigen Schlag reingehauen. Sie haben die Eindeckung des Mühlendaches innerhalb von nur fünf Tagen geschafft – gerade rechtzeitig vor den heftigen Gewittern am Wochenende. Das ist sensationell,

Samstag, 8. Juni 2013

Ja, die bei der Mühle in Karoxbostel, die haben echt das Dach ab!

Uralte Dachpappe in dutzenden Schichten zu entfernen, und einen ziemlich durchgerotteten 120 Jahre alten, mit einer Fläche von etwa 300 qm auch nicht ganz kleinen, Dachstuhl abzudecken – das war die gigantische Aufgabe für die Mühlenretter am 8. Juni.

Samstag, 1. Juni 2013

Eine Pflanzenspende des Ehepaares Oldeland aus Stelle war der Grund für einen wirklich „zugkräftigen“ Außeneinsatz der Mühlenhelfer am vergangenen Sonnabend. 

4 ausgewachsene Buchsbäume, drei wunderschöne Rhododendren und zwei edle Rosensträucher hatten das Imker-Ehepaar aus dem Nachbarort an die Wassermühle zu verschenken

Samstag, 25. Mai 2013

Nass wäre wohl die treffendste Beschreibung des letzten Mühlenputztages. Aufgrund der endlosen Wassermassen, die Tage-, wenn nicht sogar wochenlang, von Petrus großzügig über ganz Norddeutschland ausgeschüttet wurden, waren die Arbeiten auf dem Außengelände der Wassermühle eigentlich nur im Taucheranzug zu bewerkstelligen. 

Dienstag, 21. Mai 2013

Dunkler Rauch quillt aus dem denkmalgeschützen Fachwerkhaus an der historischen Wassermühle in Karoxbostel. Die Feuerwehr Hittfeld ist schnell vor Ort. Einen Tag, nachdem Aktivisten des Vereins Wassermühle Karoxbostel beim bundesweiten Deutschen Mühlentag Hunderte von Besuchern durch das fast 200 Jahre alte Gebäude führten, fuhr Anwohner der Schreck in die Glieder: „Die Mühle brennt!“

Montag, 20. Mai 2013

Die erste Teilnahme am Deutschen Mühlentag war für die Mühlenretter aus Karoxbostel ein voller Erfolg. Am Pfingstmontag hatte der Mühlenverein seine Pforten für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet und erlebte einen wahren Ansturm. Dem Publikum wurde bei den spannenden Mühlenführungen ein interessanter und tiefer Einblick in das denkmalgeschützte Gebäudeensemble und die Aufbauarbeit des Mühlenvereins geboten. Danach gab es bei Kartoffelsuppe und Bier oder wahlweise Kaffee und Kuchen Zeit und Gelegenheit zum Klönschnack oder einem Besuch an einem der Stände. 

Samstag, 18. Mai 2013

Mühlenretter sammeln 1.300 Kg Altmetall.

An diesem Samstag brachten die Helfer drei PKW-Anhänger voll Altmetall und Schrott zum Altmetallhändler. Von dem Erlös können jetzt dringend benötigte Werkzeuge angeschafft werden. Außerdem sieht der Hof ohne diesen Schrotthaufen schon wieder erheblich ansehnlicher aus. Nun kann der Platz vorbereitet werden für die Kinderspiele, die am Deutschen Mühlentag auf dieser Fläche angeboten werden sollten.

Samstag, 11. Mai 2013

Auch am 11.05. wurde natürlich wieder kräftig gearbeitet auf dem Mühlengelände, schließlich waren außer den normalen Arbeiten auch noch Vorbereitungen für den 20.05.2013 zu treffen. An diesem Tag (Pfingstmontag) nimmt unsere Mühle erstmals am Deutschen Mühlentag teil. Das bindet alle Kräfte und deshalb bleibt an dieser Stelle auch nicht viel Zeit zu schreiben! Nur soviel: Die Arbeiten gehen im gewohnten hohen Tempo weiter!

Samstag, 4. Mai 2013

Erwägt Mühlentagebuchschreiber Selbstanzeige?

Nein es ist keine zweite Uli Hoeneß-Affäre die sich da in der Wassermühle Karoxbostel anbahnt – der Schreiber dieses Mühlentagebuchs hatte einen Anhänger nicht korrekt angehängt, der sich daraufhin beim Anfahren von seinem Zugfahrzeug löste und führerlos auf dem Mühlenhof kurz vor der Zufahrt zur Karoxbosteler Chaussee herumrollte. Herumrollte ist aber eigentlich fast ein bisschen übertrieben, – er blieb einfach da stehen, wo er stand.

Samstag, 27. April 2013

Bei der Ankunft zum Mühlenputz am letzten Samstag, den 27. April, gab es für die Mühlenhelfer erst mal eine einigermaßen große Überraschung. Eine der alten, großen Linden, die Ihren Platz am Uferbereich des Mühlenteiches hatte, verlor in der Nacht zum Freitag den Kampf gegen die irdischen Anziehungskräfte, und ihr komplett hohler und morscher Stamm brach kurz über dem Boden. Der Baum hatte vorher eine Höhe von bestimmt 20 Metern und war der Länge nach quer über die Karoxbosteler Chaussee gestürzt – glücklicherweise kam dabei bis auf einen Zaun auf der gegenüberliegenden Straßenseite nichts und niemand zu Schaden!

Nun ja, die Linde schon, aber sie war – wie gesagt – ohnehin schon recht morsch. Die Feuerwehr hatte den Stamm noch am Freitag grob zerlegt – nun eilte eine mit Kettensägen, Beilen und Äxten ausgestattete Abordnung der Mühlenretter herbei und tat dann ein übriges, um die Reste der Linde in handlichere Stücke zu zerteilen und abzutransportieren.

Samstag, 20. April 2013

Kein einziger Tagebucheintrag der letzten Wochen ist ohne eine Anspielung auf das schlechte Wetter im allgemeinen, den Frühling, der nicht kommen oder den Winter, der nicht weichen will, ausgekommen. Ich verspreche: mit dem heutigen Beitrag ist damit Schluss! Also, naja, ganz eventuell, wenn doch noch was ganz dolles passiert, dann mache ich vielleicht eine Ausnahme: „Wasserhose pumpt Mühlenteich leer“ – „Tornado wirbelt Polizei-Angelsportverein durcheinander” – also bei solchen oder ähnlichen Ereignissen würde ich dann das Wetter schon mal wieder zum Thema machen, aber sonst nicht. Versprochen!

Samstag, 13. April 2013

bildeten den Rahmen der Mühlenaktivitäten des vergangenen Samstages. Während die Buchen an der Straße durch die Firma Konrad Baumpflege gestutzt wurden, sägten im Hof weitere Mitarbeiter hoch oben auf dem Hubsteiger alte und trockene Äste aus den Bäumen.  Vieles spielte sich an diesem Samstag draußen ab. Obwohl es ständig leicht nieselte, konnte es keinen der Mühlenretter davon abhalten, unzählige Tulpen, Veilchen, Hortensien und, und, und einzupflanzen. 

Donnerstag, 11. April 2013

(von Monika und Peter-Olaf)

Samstag, 6. April 2013

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche 
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; 
Im Tale grünet Hoffnungsglück; 
Der alte Winter, in seiner Schwäche, 
Zog sich in rauhe Berge zurück.

(Aus dem „Osterspaziergang“ von Johann Wolfgang von Goethe)

Bei uns an der Mühle müsste es wohl heißen: „Vom Hafer befreit sind Strom und Bäche…“ angesichts der Hafer- und sonstigen Getreidemengen, die der Mühlenputz teilweise direkt aus den Obergeschossen der Mühle in den Mühlenbach befördert hat. Im Rahmen des jährlichen Dorfputzes, der in Kreis und Land stattfand, haben wir die Gelegenheit genutzt, unseren Mühlenbach von diesem Getreide und sonstigem Unrat zu befreien! Allen Helfern gebührt dafür ein großes Dankeschön!

Samstag, 30. März 2013

... der Mühlenputz lässt sich nicht aufhalten.

In Abwandlung des Sinn-Spruchs zur Seefahrt kann man das auch mit Fug und Recht über die Mühlenfreunde sagen. Obwohl eigentlich kein offizieller Mühlenputztermin am 
30. März ausgerufen war, ließen sich wieder mehr als ein Dutzend Mühlenfreunde nicht von Ihrer samstäglichen Beschäftigung abhalten und rissen am Vormittag diverse Wände ein, die nachträglich in das Hauptgebäude gemauert wurden und dem denkmalwürdigen Zustand nicht nur sprichwörtlich sondern auch tatsächlich im Wege standen.

Samstag, 23. März 2013

War das nun der erste Arbeitseinsatz im Frühling oder haben wir uns im Datum verguckt?!

Selbst Minusgrade und schneidener Ostwind kann die Mühlenfreunde nicht davon abhalten, fleißig zu arbeiten.

Am Samstag haben wir neben dem üblichen Mühlenputz auch noch Nistkästen für den Mühlenwald gebaut.

Samstag, 16. März 2013

Wir haben für Sie heute einen nur kurzen Text vorbereitet, dafür können Sie sich eine ganze Menge in der Bildermühle anschauen.

Von den Aufräumarbeiten im Haus, in der Mühle und an den Aussenanlagen. Staunen Sie über die Mühleneigene Stromversorgung aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und ... und ... und ...

 

Montag, 11. März 2013

Nachdem in der Woche die Arbeiten an Dach und Böden der Mühle bei Sonnenschein und 15° Celsius in großen Schritten weitergingen, war der Mühlenputz am Sonnabend wettermäßig ein echter Reinfall. Es wurde wieder lausig kalt und im Laufe des Tages fing es sogar an zu schneien. 

Trotz dieser widrigen Bedingungen wurde  auf der Streuobstwiese bei Wind und Wetter weitergearbeitet. Eine kleine Gruppe der Mühlenfreunde – sie nennen sich selbst die Streuobstwiesenstrolche – rückte mit dem motorgetriebenen Balkenmäher den Brombeerbüschen und Sträuchern zu Leibe. Das allseits bekannte Radladerteam grub, zog und baggerte dazu diverse größerer Baumstümpfe aus. 

Samstag, 9. März 2013

Der Hegering Hittfeld und die Mühlenfreunde laden ein zum Nistkastenbau an der Wassermühle Karoxbostel.

 

Samstag, 2. März 2013

Da vergeht grad mal eine Woche und kaum, dass man sich versieht, haben die ungemein fleißigen und emsigen „Wassermühlen-Helfer” ..., also dieses Wort hört sich doch etwas sperrig an …

… vielleicht sollten wir doch einmal zur besseren Benennung Vorschläge zur Namensgebung dieser interessanten Spezies, die in-einer-speziellen-Ecke-südlich-von-Hamburg tätig sind, überaus tatkräftig, engagiert, sympathisch und ein bisschen …  na sagen wir mühlig sind, annehmen. Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Fangen wir doch einfach nochmals von vorne an.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Mitarbeiter der Reetdachdeckerei Uwe Behr aus Scharmbeck haben mit der Arbeit am Dach des denkmalgeschützten Wohn- und Wirtschaftsgebäudes an der Wassermühle Karoxbostel begonnen. „Endlich spielt das Wetter mit. Es ist trocken und in den nächsten Tagen rechnen wir mit Temperaturen um die sieben Grad“, sagt Reetdachdecker Behr. Bei Regen könne das Reet nicht verarbeitet werden.

Montag, 25. Februar 2013

Es hatte zwar über Nacht wieder gefroren und auch am Vormittag herrschte noch leichter Frost – trotzdem waren die Bedingungen für weitere samstägliche Aufräumarbeiten auf der zukünftigen Streuobstwiese ganz ordentlich. Mit dem uns allen sehr bekannten Radlader konnte ein weiterer Anhänger – zwar unter Schwierigkeiten – aber schlussendlich doch erfolgreich geborgen werden. 

Gerade heute war der gute ATLAS Radlader wieder viel im Einsatz – miles and more lassen grüßen;-) 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Der Vorstand der Mühlenvereinigung Niedersachsen/Bremen hat erstmals die historische Wassermühle in Karoxbostel besucht und anschließend im benachbarten Restaurant Derboven getagt. Die Vorsitzende des Vereins Wassermühle Karoxbostel, Emily Weede, führte die illustren Gäste über das Gelände mit dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble und dem mit Reet gedecktem Wohn- und Wirtschaftsgebäude nebst Sägerei, ehemaligem Backhaus und Stallgebäude.

Montag, 18. Februar 2013

Liebe Mühlenfreunde,

der 16.02. war ein Sonnabend und das bedeutet, es war wie an jedem Sonnabend seit ungefähr einem Jahr „Mühlenputz“ in der Wassermühle Karoxbostel. 

Bei Temperaturen, die erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit zumindest so ein bis zwei Grad über dem Gefrierpunkt lagen, konnten diverse Baustellen, die wegen des kalten Wetters der letzten Wochen nicht bedient werden konnten, in Angriff genommen werden.