Samstag, 3. August 2013

Das Reetdach ist nun endgültig gedeckt und unser Dachdecker Uwe Behr hat die Überbleibsel des Reets bereits abgefahren. Also konnten die Mühlenhelfer beginnen, die Fläche zwischen Haus und Bach von Schiet und Dreck zu befreien. Schließlich rückt der Tag des offenen Denkmals, an dem unsere Mühle nun zum zweiten Mal teilnimmt, langsam aber sicher näher, und die Hoffläche wird wieder für Stände, Präsentationen, Vorführungen und Dütt un Datt benötigt. Unsere Bildergalerie für den 3. August gibt einen guten Eindruck von diesen Arbeiten! 

Der Tag an dem das erste „Mühlenbrot“ gebacken wird, rückt ebenfalls immer näher, denn „unser“ Ofenbauer und künftiger Bäcker kommt gut voran! Gerade wurde der Boden aus neuen Steinen gelegt. Das ist notwendig, um einen möglichst ebenen Grund zu schaffen, auf dem das Backgut überall gut aufliegt, und sich die Hitze gleichmäßig verteilen kann. Nur so werden unser Mühlenbrot und all die anderen Backwaren in Zukunft auch wirklich gut gelingen.

Auf der Streuobstwiese wurde Unkraut beseitigt und die, wohl jedem halbwegs regelmäßigen Leser dieser Kolumne, schon sattsam bekannten Kalksandsteinwände in den Pferdeboxen wurden weiter abgetragen. Eine zugemauerte Tür zwischen Stall und Haus wurde unter einigen Mühen ausgebaut. Die Tür war, obwohl sie wie gesagt von einer Seite zugemauert war, vom letzen Mühlenbewohner regelrecht gegen unbefugten Ausbau gesichert!

Im Mühlengebäude nehmen die neuen Fensterrahmen immer mehr Form an, und in der kommenden Woche wird dann vielleicht schon das neue Glas eingesetzt werden können. Am Durchgang von der Mühle ins Haupthaus gingen unterdessen die Arbeiten am Türsturz und an unserem künftigen Ausgang in den Hof weiter. An dieser Stelle befand sich ursprünglich nur ein Fenster. Sollte wie geplant in der Wassermühle in ferner Zukunft einmal ein Mühlencafé betrieben werden,  ist ein Ausgang in den (noch zu gestaltenden) Garten auf der Rückseite des Gebäudes ohnehin unabdingbar.

Gänzlich unbeeindruckt von dem Treiben an Land war übrigens ein Flusskrebs im Mühlenbach (ein Foto ist bei den Bildern dieses Tages zu sehen). Das eigentlich nachtaktive und scheue Tier machte sich am hellichten Tag mit Nachdruck an einer Teichmuschel zu schaffen. Bis zum Feierabend an der Mühle waren seine „Einbruchsversuche“ aber erfolglos.  

Sie haben am kommenden Wochenende noch nichts vor? Kommen Sie vorbei, wir freuen uns immer über Gäste, helfende Hände oder einfach so mühleninteressierte Menschen.