Unser Mühlentagebuch informiert Sie regelmässig über die Aktivitäten an der Wassermühle Karoxbostel.

Schauen Sie einfach mal rein und bleiben Sie auf dem laufenden.

... und schöne Bilder finden Sie hier.   

Abgeräumt

Samstag, 27. Dezember 2014

Die Tenne unseres Wirtschaftsgebäudes sieht nach diesem Wochenende fast wieder so aus wie eine Tenne in einem historischen Bauernhaus! Wie konnte das passieren? Nachdem sich im Dezember praktisch eine Veranstaltung an die nächste gereiht hat, konnten wir uns an den berühmten 5 Fingern ausrechnen – das Jahr 2014 hat noch 4 Tage – in diesem Jahr wird wohl nichts mehr stattfinden … aber weiß man das genau? Die Wassermühle Karoxbostel ist zu einem beliebten Veranstaltungsort geworden, auch wenn wir noch weit entfernt sind von der Fertigstellung unserer Räumlichkeiten!

Samstag, 20. Dezember 2014

"Einen Tag vor dem kalendarischen Winterbeginn zeigte sich das Wetter in Norddeutschland einmal wieder von seiner für diese Jahreszeit typischen, aber nicht gerade schönen Seite. Sturm und Regen, und zwar reichlich! Der Mühlenputz sollte eigentlich nur so pro Forma stattfinden, weil wir ja unsere Wassermühlen-Weihnachtsfeier geplant hatten. Das hat natürlich nicht geklappt, denn wie wir alle wissen, ist jeden Sonnabend Mühlenputz, egal ob es regnet, schneit, die Erde bebt oder sonst was!

Feierabend

Samstag, 13. Dezember 2014

Ruhig haben wir es angehen lassen an diesem Sonnabend. Nach so viel Trubel in den letzten Wochen, in denen ein Ereignis in unserer Mühle das nächste gejagt hat, war es ziemlich ruhig beim Mühlenputz. Ich glaube wir haben alles erreicht, was man in diesem Jahr erreichen konnte und noch ein bisschen mehr. Nachdem wir auch schon in den beiden Jahren davor nicht gerade langsam vorangekommen sind mit unseren Arbeiten, war dieses Jahr wirklich unglaublich!

2. Adventsmarkt und ein kleines bisschen Mühlenputz

Samstag, 6. Dezember 2014

Mühlenputz war heute wirklich nur ganz am Rande ein Thema, im Grunde waren alle Mühlenhelfer vom Morgen bis um 12 Uhr nur mit dem dem Aufbau unseres Adventsmarkts beschäftigt. Ab 12 Uhr haben wir dann die Pforten geöffnet – naja das brauchten wir natürlich mal wieder gar nicht, denn die ersten Gäste waren schon um 10.30 Uhr bei uns. Und dann war es mal wieder wie immer, wenn wir die Türen öffnen.

Die Wassermühle Karoxbostel platzte aus allen Nähten – viele hundert Besucher drängten sich den ganzen Tag um die Stände im Haus oder am Elbe-Bauwagen auf dem Hof, an der Bäckerei oder bestaunten unsere wiederaufgebaute Sägerei. Sie lauschten den Weihnachtsliedern oder hörten unseren Geschichtenerzählern zu. Und trotz der Fülle und dem Trubel war es ganz friedlich und freundlich und ich glaube gesehen zu haben, dass unsere Gäste so einen netten Zug um die Mundwinkel hatten, mehr noch sie hatten ein Lächeln im Gesicht – ich würde sagen es war wirklich ganz weihnachtlich.

Mit dem lebendigen Advent ging dann um 19 Uhr ein schöner Tag an unserer Wassermühle Karoxbostel – „der Schönen“– zu Ende und was soll ich sagen, alle waren ganz schön platt, aber auch die Mühlenhelfer hatten dieses eigentümliche zufriedene (Mühlen)-Lächeln im Gesicht – und ich würde nochmal sagen, es war auch für Mühlenhelfer, die den ganzen Tag fleißig waren, wirklich ganz weihnachtlich.

Richtfest an der Sägerei

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles schreitet in Riesenschritten voran.

Über der historischen Sägerei „schwebt“ seit heute der Richtkranz. Zimmermeister Andreas Brauel und seine Mitarbeiter aus Ramelsloh, sowie viele aktive Helfer aus dem Mühlenverein haben das schier unmögliche wahrgemacht und die komplexen Restaurierungsarbeiten am Fachwerkgebäude und dem historischen Sägegatter in Rekordzeit abgeschlossen. Für Brauel, der auch den Richtspruch für das 18 x 7 Meter große Gebäude sprach, war der 4.12. aus einem weiteren Grund ein ganz besonderer Tag – der Handwerker

Das Sägegatter

Samstag, 29. November 2014

Am Sonnabend war es so weit, nur ein paar Wochen nach dem Ausbau wurde unser Sägegatter wieder per Telekran auf das neue Fundament gesetzt. Noch nicht das ganze, aber das Unterteil mit der Hauptwelle und den Pleueln für den Antrieb der Säge. Unser Kooperationspartner, der Zimmermann Andreas Brauel, hat in den letzten Wochen – unterstützt von ein paar Mühlenhelfern in seinem Betrieb in Ramelsloh – wirklich großartiges geleistet und das in so kurzer Zeit.

Tempo

Samstag, 22. November 2014

Also, um es mal ganz deutlich zu sagen: Ich komm bei dem Tempo hier nicht mehr hinterher! Mittlerweile passiert hier in der Woche, nein nicht mittlerweile, das geht ja schon seit fast einem Jahr so, es wird hier also in der Woche viel mehr gearbeitet, als an unseren Mühlenputzsonnabenden. Auch in dieser Woche haben unsere Helfer hier wieder geackert und das nicht zu knapp! Wie schon gesagt, ich komme da nicht mehr hinterher! Es wurden diverse Betonfundamente, Wände und Sockel geschüttet.

Schwellenangst?

Donnerstag, 20. November 2014

Damit in Zukunft keiner mehr stolpert, haben wir an diesem Wochenende die Schwellen, die sich in den Zugängen von der Tenne zu den ehemaligen Boxen befanden, mittels Hammer, Bohrhammer und Stemmeisen entfernt. Damit kann man dann später auch mit einem Rolli in die Räume dahinter gelangen!

Wasserspiele in Karoxbostel

Samstag, 8. November 2014

Es ist kein U-Boot, das im Mühlenteich gerade auftaucht, das graue Teil im Wasser ist der im Moment sichtbare Teil unseres Mönches. Weil noch immer relativ wenig Wasser im Teich ist, kann man einen großen Teil des Ablassbauwerks gut erkennen. An diesem Sonnabend ging es darum, die Bretter im Inneren der grauen Röhre, mit denen das Wasserniveau kontrolliert werden kann, einzupassen.

Der Mönch

Samstag, 1. November 2014

Mit schwerem Gerät wurde an diesem Sonnabend bei den Teichen gearbeitet. Unser Dauerbrennerthema „Mönch” sollte an diesem Sonnabend seinen Abschluß finden. Damit war aber nicht so sehr das Mühlenputzteam beschäftigt, sondern der Angelverein als Pächter der Mühlenteiche, in dessen Aufgabenbereich diese Arbeiten fallen. Zur Unterstützung dieser Arbeiten haben wir im Vorfeld aber auch schon einiges vorbereitet und unterstützende Arbeiten erledigt.

Samstag, 25. Oktober 2014

Wie im Backhandwerk üblich, mussten auch die Mühlenhelfer, die an diesem Sonnabend beim Brotbacken mitmachen wollten, ein wenig früher aufstehen als der Rest der Mühlenhelfer/Bevölkerung. Als der Mühlenputz losging, hatte unser Bäckermeister schon längst den Ofen angeheizt und viele Hände hatten den Sauerteig vorbereitet und geknetet. Und während des Mühlenputzes wehte dann irgendwann der wunderbare Duft von frisch gebackenem Brot um das Backhaus! Es wurde heute nur eine kleinere Charge gebacken – sozusagen für den Eigenbedarf! Nach dem Mühlenputz konnte jeder der Mühlenhelfer eines der noch warmen Brote kaufen. Lecker!

Samstag, 21. Oktober 2014

Eine Sandkiste für unseren Jüngsten haben die Mühlenhelfer vor dem Backhaus eingerichtet. Bisher war Jonathans Aktionsradius noch nicht sehr groß, aber von Mühlenputz zu Mühlenputz werden die Wege, die er krabbelnd zurücklegt länger und der Forscherdrang größer. Son bisschen Schmutz und Dreck stärken ja das Immunsystem, aber der Boden auf dem Mühlenhof taugt auch nicht wirklich zum buddeln für den Kleinen. Das geht in richtigem Sand einfach viel besser! Jonathans Augen waren dann bei der feierlichen Eröffnung der Sandkiste dann auch richtig groß und das Strahlen auf seinem Gesicht wollte gar nicht wieder aufhören.

Drumherum wurde an diesem Sonnabend viel Laub geharkt und vor dem Wehr im Mühlenbach konnte auch eine größere Menge alter Blätter und Äste entfernt werden, damit das Wasser auch weiterhin abfließen möge und sich der Teich leert!

Samstag, 11. Oktober 2014

Nacht war es zwar nicht mehr so ganz, aber neblig war es schon noch so gegen 8 Uhr am 11.10.2014. Der Telekran der Firma Knaack Krane aus Harburg war pünktlich eingetroffen, um noch vor dem Mühlenputz unser Sägegatter aus seinem Fundament zu heben. Das geschah in zwei Teilen, die neben der Sägerei abgelegt wurden. Hier wird das Venezianische Gatter jetzt in Stand gesetzt und kann dann im nächsten Jahr vielleicht schon wieder die ersten Bretter sägen. In der Baugrube wurden die kaputten Teile des alten Fundaments noch abgetragen und die Schalung wurde vorbereitet. Das neue Fundament wird nämlich aus Beton geschüttet werden!

Samstag, 4. Oktober 2014

… soooo viele Gäste haben wir in den vergangenen zwei Jahren auf unserer Homepage gehabt! Das ist ein echter Grund zur Freude, zeigt es doch, dass wir hier für unsere Mitglieder, die Presse und alle anderen, die hier vielleicht auch mal per Zufall landen ein schönes und informatives Angebot bereithalten. Vielen Dank dafür an alle Besucher! 

Im wirklichen Leben – also nicht nur virtuell und im Internet haben wir ja auch eine stattliche Zahl an Besuchern. Es wäre mal interessant herauszubekommen, wie viele das wohl bis heute waren. Ich schätze ja, das waren noch wesentlich mehr als 10000.

Mittwoch, 01 Oktober 2014

Unter diesem Motto besuchte am 1. Oktober 2014 eine vierköpfige Freiwilligen-Delegation unseres Mühlenvereins den „Tag der offenen Tür“ der Niedersächsischen Bingo-Stiftung (NBU) in Hannover.

Freundlich begrüßt von dem sich selbst so bezeichnenden „NDR-BINGO-Bär“ (Michael Thürnau), der uns persönlich ein Willkommensgetränk kredenzte, trafen wir nach kurzer Orientierung den Geschäftsführer der Stiftung, Karsten Behr.

Kaum hatte er uns als die „Mühlenretter-Abordnung“ identifiziert und die Grüße unserer Mühlen-Vorderen entgegengenommen, führte er uns  freudig in sein Geschäftszimmer und lobte vor mehreren anderen Gästen unsere Initiative als „eine der umtriebigsten, zielorientiertesten und unermüdlichsten Gruppen, die ich kenne“ (Gedächtnis-Protokoll). Er erläuterte unsere Ziele intensiv einigen Anwesenden und riet ihnen, über Kooperationen mit uns nachzudenken. (Wir hielten es nicht für nötig, ihm zu widersprechen).

Samstag, 27. September 2014

Wer sich die Bilder vom Mühlenputz am 27. September anschaut, wird bemerken, dass auf zwei Fotos Menschen zu sehen sind, die offenbar ziemlich angestrengt an einem Seil ziehen. Tatsächlich ziehen wir in der Mühle eigentlich fast immer an einem Strang, an diesem Tag hatte das aber mehr als nur symbolische Bedeutung, denn wir haben gemeinsam die Vorschubwalzen des Sägegatters ausgebaut. Die gezahnten Teile mit einem beträchtlichen Gewicht von wohl bestimmt einem Zentner pro Stück, dienen dem Vorschub des zu sägenden Holzes. Wie auch alle anderen beweglichen Teile der Säge, müssen Sie ausgebaut, begutachtet, gereinigt und instand gesetzt oder ggf. auch neu angefertigt werden. Das ganze Gatter wird im Oktober dann per Telekran aus dem Fundament gehoben und anschließend wieder neu aufgebaut werden.

Samstag, 20. September 2014

Ganz sutsche sagt man hier im Norden ja, wenn man etwas ruhig und gelassen tut. Ruhig und gelassen, das ist auch die richtige Umschreibung für unseren Mühlenputz am 20. September. Nach dem Riesenerfolg am Tag des offenen Denkmals, der ja nicht gerade mit wenig Arbeit für die Mühlenhelfer verbunden war, haben alle einen Gang runtergeschaltet – geschafft haben wir trotzdem eine ganze Menge!

Am Venezianischen Gatter unserer Sägerei wurden diverse Teile des Antriebs demontiert, begutachtet, gekennzeichnet und zunächst einmal eingelagert.

In der Tenne wurden mittels „Gemüsekorbaufzug“ die Sachen, die wir auf unserem Flohmarkt nicht verkaufen konnten, auf den Heuboden verfrachtet. Gleich links daneben hat unsere frischgebackene Backbuchautorin fleißig abgewaschen. Gleich darüber hat unser Helmut damit begonnen die Eichenbalken der alten Kuhställe herauszusägen – hier sollen schließlich einmal unsere sanitären Anlagen hin!

Im Backhaus waren unsere beiden Youngster Jonathan und Ole am Start – Ole hat, wenn ich das richtig mitbekommen habe, eine Arbeitsplatte für das Backhaus gebaut und Jonathan hat zumindest mal dabei zugeschaut und das Aufstehen geübt, wie man auf den Bildern sehen kann.

Samstag, 23. September 2014

Bevor wir an diesem Wochenende Kurs auf das Megaereignis für unsere Wassermühle in diesem Jahr genommen haben – Den Tag des offenen Denkmals – stand erst mal der Sonnabend auf dem Kalender und der ist bekanntermaßen in Stadt und Land reserviert für den Mühlenputz! Alle und wirklich jeder waren mit dem Aufbau von Zelten und Ständen, dem Aufhängen von Bildern, dem Vorbereiten von Sauerteig, mit Fegen und Räumen, dem Absprechen von Aufgaben und … und … und … rundum beschäftigt.

Mittwoch, 10. September 2014

Das schrieb mir mein Ghostwriter im Urlaub und lieferte mir einige Informationen über die Aktivitäten, die es an der Wassermühle Karoxbostel auch unter der Woche gibt. Auch ich habe das schon öfter gedacht! Es vergeht nämlich eigentlich fast kein Tag, an dem nicht wenigstens einer der Mühlenhelfer vor Ort ist, und beim nächsten Mühlenputz ist man dann ganz erstaunt darüber, was schon wieder alles erledigt worden ist! 

In diesen Tagen war der gute Peter-Olaf ab und zu vor Ort und konnte einige der Heinzelmännchen bei der Arbeit beobachten. So ist z. B. an einem Samstag die Verschalung am Schweinehaus fertiggestellt worden worden und bis zum nächsten Samstag war der Zement schon vergossen & verputzt. Leider wissen weder Peter-Olaf, noch ich, wer dieses Heinzelmännchen war.

Dienstag, 9. September 2014

In liebevoller Kleinarbeit wurde das Karoxbosteler Mühlenbackbuch zusammengestellt und erscheint am 14.9.2014, dem Tag des offenen Denkmals. 

Es kann an der Wassermühle Karoxbostel zum Preis von 21,90 Euro erworben werden. 

Das Karoxbosteler Mühlenbackbuch mit festem Einband bietet auf fast 110 Seiten mehr als 40 Backrezepte – von süß bis salzig, von Torte über Gebäck bis zu Quiches und Tartes. Das Backbuch ist durchgehend vierfarbig mit wunderschönen Rezeptfotos ausgestattet, die überwiegend an malerischen Eckchen der Wassermühle Karoxbostel fotografiert wurden.

Das Karoxbosteler Backbuch ist für jeden Backfan  ein „absolutes Muss” und natürlich ein wunderschönes Geschenk.

Samstag, 6. September 2014

Na, eigentlich müsste es heißen … „brennt wieder Licht!“, denn die originale Leuchte, die schwer ramponiert lange ganz traurig über dem Eingang zum Mühlengebäude hing, ist wieder heil und an ihrem angestammten Ort angebracht. Fleißige Mühlenhelfer haben das alte Gehäuse gesandstrahlt und lackiert und ein neues Glas besorgt. Das ist nur eines von vielen Beispielen, das zeigt, dass wir nicht mehr nur die ganz groben und grundsätzlichen Aufräumarbeiten machen, sondern schon an vielen Details arbeiten können – die Mühlenrestaurierung macht halt große Fortschritte! Das kann man auch in den Wohnräumen beobachten. Wie schon am vergangenen Wochenende wurden dort auch an diesem Sonnabend die Räume mit Kaseinfarbe gestrichen.

Samstag, 30. August 2014

Am 30. August – so hat mir mein „Informant“ Peter-Olaf gemeldet – stand der Mühlenputz verstärkt im Zeichen des Tages des offenen Denkmals am 14.09.2014. Es wurde also gefegt, geräumt, geputzt und überall Klarschiff gemacht. Wir möchten unseren Gästen natürlich all die Fortschritte, die bei der Restaurierung gemacht worden sind, gut sichtbar präsentieren. Dafür müssen die entsprechenden Bereiche aber nicht nur hübsch sauber und präsentabel sein, sondern man muss dort auch gefahrlos und ohne zu stolpern hinkommen. Deshalb wurden beispielsweise im ganzen Hof Holzbalken und andere Bergungsteile von der Sägerei sortiert und umgeräumt, und alle Erdunebenheiten wurden ausgeglichen.

Samstag, 23. August 2014

Seit Beginn unserer Arbeiten in der Wassermühle hatten wir im alten Kuhstall des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes unser Lager für Holz eingerichtet. Dieser Trakt des Hauses wird in Kürze zur Baustelle werden, denn an dieser Stelle sollen die neuen Sanitäreinrichtungen eingebaut werden. Daher wurde diesmal richtig Ordnung geschafft und es wurde das dort lagernde Material an diesem Mühlenputz-Sonnabend umgelagert.

Auch diverse Balken und Hölzer die vor dem Eingang zur Mühle lagen mussten weggeräumt werden. Da kam dann mal wieder unser bestens bekannter Atlas-Radlader zum Einsatz.

Samstag, 16. August 2014

Dank meinem Mühlenhelfer-Kollegen Peter-Olaf Götz habe ich auch in meinem eigenen Urlaub den Überblick darüber behalten, was den August über in der Wassermühle geschehen ist. Während ich gerade in Italien weilte, war er wie auch sonst fast immer vor Ort und hat mir haarklein erzählt was so los war in diesem Spätsommer in Karoxbostel! Hier kommt nun also der erste „Urlaubsbericht“:

Samstag, 9. August 2014

Ob da wirklich mit Lehm geworfen wurde kann ich nicht sagen, aber die letzten Stellen der Zimmerdecke (Der Raum mit dem ehemals eingebrochenen Fußboden) sind  verputzt und auch an den Wänden geht es in traditioneller Lehmputztechnik gut voran.

In unserer Küche hat unsere Chefrestauratorin für alte Wandoberflächen per traditioneller Handtuchtechnik damit begonnen, die Wände farblich zu gestalten. 

Richtig viel los war in der Mühle, wo in und um den Mühlstein, den wir in Zukunft wieder in Betrieb nehmen wollen, einiges passiert ist. So wurde innen am so genannten Läuferstein eine Gummilippe angebracht. 

Zur Erklärung: Das austretende gemahlene Getreide wird in der Bütte (zwischen Mühlstein und der Holzzarge, die sich außen um den Mahlgang herum befindet) gesammelt und dann mit eben dieser Lippe in einen Absackstutzen befördert. Von dort wird das Mahlgut dann per Elevator zur weiteren Verarbeitung transportiert.

Am Mahlgang wurden auch noch ein Schauglas zur Kontrolle des Mahlvorgangs (oder ist es einfach eine Abdeckung?) und eine Holzklappe angebracht.

Draußen an der Sägerei war den ganzen Tag eine größere Gruppe mit dem weiteren Abbau des Fachwerks beschäftigt. Mittlerweile ist das Säge-Gatter soweit freigestellt, dass es nach Wegnahme der drei Eschen per Kran aus seinem Fundament gehoben werden kann. Begonnen wurde auch schon damit, im Hinblick auf den bevorstehenden Tag des offenen Denkmals, auf dem Hof ordentlich aufzuräumen und Bretter und Hölzer umzulagern.

Samstag, 2. August 2014

Während eine Gruppe unserer Mühlenhelfer damit beschäftigt war, Pflanzen in großer Zahl hier und dort um die Mühle herum in den Boden zu bekommen, waren andere dabei, jede Menge Grünzeugs wieder zu entfernen. Das ist jetzt natürlich keine neue Variante der Sysiphos-Geschichte, sondern es handelt sich um die lieben Gräser und sonstigen Pflanzen, die es schaffen, sich auch an den unwirtlichsten Stellen auf dieser Erde anzusiedeln. Im Falle unserer Mühle ist es so, dass einer der Orte, wo das mit Vorliebe geschieht, unser Rippenpflaster im Hof ist. Und da soll es nun mal nicht bleiben dürfen. Für die nächsten Wochen hat der Menschenwille mal wieder über die Natur gesiegt, wie man auf den Bildern sehen kann. Sprichwörtlich könnte man sagen, wo die Mühlenhelfer jäten, da wächst kein Gras mehr!

Samstag, 26. Juli 2014

Die steht der Wassermühle Karoxbostel jetzt bevor. Normalerweise ist ja nur am Samstag Mühlenputz, in dieser Woche haben wir aber die Jugendbauhütte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu Gast. Die jungen Leute, die ihr freiwilliges soziales Jahr im Denkmalschutz absolvieren, werden uns eine Woche lang bei allen Arbeiten, die zur Zeit auf dem Mühlengelände anstehen, tatkräftig unterstützen – also eine ganze Woche lang Mühlenputz! Bereits im Frühjahr war eine kleine Gruppe der Jugendbauhütte Stade, vor Ort und hat uns beim Abbau der Sägerei geholfen. Seit Sonntag sind sogar 23 der jungen Denkmalschützer bei uns an der Mühle. Die Hilfe so vieler Hände ist bestimmt für einige Arbeiten ein schnelles Ende! Am Donnerstagabend (31.8.) findet dann als kleines Dankeschön und vielleicht auch neudeutsch zum „Teambuilding“ ein gemeinsames Grillen der Mühlenretter mit unseren Helfern der Jugendbauhütte statt.

Samstag, 19. Juli 2014

Alles wächst und gedeiht zur Zeit in der Wassermühle Karoxbostel – es hat ja recht viel geregnet im Frühsommer und mit den steigenden Tempertaturen der vergangenen 1 – 2 Wochen wächst eben auch all das, was die Mühlen-Gärtnerinnen und Gärtner gar nicht so gern in den Beeten sehen wollen. Auch auf der Streuobstwiese waren übrigens nicht nur am vergangenen Wochenende wieder einige fleißige Hände dabei und haben hier das entfernt, was hier nicht hingehört – sprich: Sie haben Unkraut gezupft. Immerhin liegt die Wiese einigermaßen im Schatten, was bei den am Sonnabend herrschenden Temperaturen (Der Deutsche Wetterdienst hat in Neuwiedenthal 32,5 Grad im Schatten gemessen) ganz angenehm ist.

Samstag, 12. Juli 2014

In der vergangenen Woche hat es einige Male recht stark geregnet. Das hatte zur Folge, dass unsere Ausschachtungsbemühungen an der Sägerei quasi komplett perdu waren. Es waren einige Kubikmetrer Erde wieder da wo, wir sie nur ein paar Tage vorher rausgeschaufelt hatten. Damit war klar, was zumindest einige unserer Mühlenhelfer am Sonnabend beim Mühlenputz zu tun hatten: Sie mussten das Erdreich wieder vom Boden der Sägerei hoch schaufeln. Sisyphos lässt grüßen – die Jungs haben aber ganze Arbeit geleistet und auch gleich provisorische Spundwände gegen ein erneutes verschüttet werden aufgestellt.

Samstag, 5. Juli 2014 

Gegenwärtig sind wir ja schwer dabei, die Sägerei zunächst einmal zu sichern und dann mit Fundamenten zu versehen, um sie möglichst noch in diesem Jahr wieder aufbauen zu können. Später soll die Sägerei dann ja auch wirklich wieder in Betrieb genommen werden und es soll dort mit dem vorhandenen Gatter wieder richtig gesägt werden können. Um einen Eindruck von der Funktionsweise zu bekommen, haben während des Mühlenputzes einige Mühlenretter eine Exkursion zur Wassermühle in Wulfsen unternommen. Bei ihrer Ankunft auf dem malerischen Gelände am Wulfsener Mühlenteich erwartete sie bereits der Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg, Professor Dr. Rolf Wiese, der ihnen bei einer spannenden Führung die historische Wassermühle und die angrenzende Sägerei zeigte.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Die Fäden laufen in der Mühle zusammen – ein schönes Wortspiel, das hier aber nicht um der Wortspielerei allein wegen gebraucht wird, sondern auch, weil es ein gutes Bild für die vielen Dinge ist, die sich in der Woche vom 30. Juni bis zum 05. Juli in der Wassermühle Karoxbostel abgespielt haben. Dass die Wassermühle ein Ort mit einer ganz besonderen Ausstrahlung ist und inspirierend wirkt, kann wohl so ziemlich jeder bestätigen, der schon einmal da war. Schnell fallen einem beim Anblick der von Spinnweben eingerahmten Fenster und Ecken Begriffe ein wie:

Montag, 30. Juni 2014

Teilnehmer des Berufsbildungsgruppe „Dock“ der Elbe Werkstätten zu Besuch in der historischen Mühle.

Gut zwei Wochen ist der Besuch der Gruppe mittlerweile her, aber das Thema ist für alle Beteiligten immer noch aktuell. Die Elbe Werkstätten GmbH ist einer der Kooperationspartner in Sachen Inklusion in der Wassermühle und beteiligt sich bereits seit zwei Jahren mit diversen Projekten im Verein. Bisher noch in erster Linie mit Ausstellungen und Präsentationen im Rahmen von Festen oder Aktionstagen in der Mühle. Das wird in Zukunft auch der Fall sein, jedoch sollen auch „echte“ Arbeits, Lern- und Beschäftigungsangebote hinzukommen.

Samstag, 28. Juni 2014

Nein, wir haben da nichts verschlafen – wir hatten schon immer unsere eigene Mauer, allerdings keine aus Kalksandstein , wie jetzt wohl der eine oder andere mutmaßt – und die ist nun weg! Um es genau zu sagen, sie ist geplant umgefallen und es handelte sich dabei um eine Wand des alten Fundaments der Sägerei. Sie drohte schon seit längerem einzustürzen und wölbte sich unter der Last der Jahre und des feuchten Erdreichs schon mächtig vor. Daher ist sie jetzt aus Sicherheitsgründen gezielt abgetragen worden. Wir wollen schließlich so viel Substanz der Sägerei retten und sichern und dazu gehört es manchmal, dass man Teile um des großen Ganzen willen entfernt. An dieser Stelle kann dann in Kürze ein wirklich standfestes Fundament aufgebaut werden. Das ist auch notwendig, denn die auftretenden Kräfte und Schwingungen, die beim zukünftigen Betrieb des Venezianischen Gatters entstehen werden sind schon beträchtlich!

Samstag, 21. Juni 2014

Das war bestimmt ein ganz besonderer Tag für unseren Müllermeister! Der hat zwar schon so manches Mühlrad in Bewegung gebracht in seinem Leben, aber ich habe immer das Gefühl, dass er die Wassermühle Karoxbostel ganz besonders in sein Herz geschlossen hat. Immerhin war er von Anfang an dabei und hat vom ersten Tag an mitgearbeitet, um aus dieser Ruine wieder eine richtige Mühle zu machen. An diesem Sonnabend war es dann soweit und nach vielen Vorarbeiten an der Mechanik konnte er den Antrieb der Mechanik in Gang setzen. Ein schöner Anblick und eine prächtige Geräuschkulisse!

Samstag, 14. Juni 2014

Unser Mühlentag ist vorbei, er war für alle Beteiligten ein echter Erfolg und hat ganz nebenbei eine Menge Spaß gemacht! Die nächsten Ereignisse stehen aber schon vor der Tür!

Am Sonnabend sind dann wieder die altbekannten Mühlenputzer angerückt und haben die Reste vom Feste weggeräumt und dann einfach an den uns bekannten Baustellen weitergearbeitet.

Montag, 9. Juni 2014

Der 7. Juni war der Tag der Vorbereitungen für das große Mühlenfest am Pfingstmontag. Dazu wurden die Beete rund ums Haus auf Vordermann gebracht und die Freiflächen von Unrat befreit. Hier und da wurde noch die eine oder andere Baumwurzel aus dem Erdreich „gezogen“ und im Sägewerk kann man jetzt auch wieder den alten Ziegelsteinboden erkennen. Hinten im Hof – in der Ecke von Wohn- und Wirtschaftsgebäude und der Mühle haben die Mühlenhelfer eine Bühne aufgebaut.

Samstag, 31. Mai 2014

Heute war es dann soweit: Nachdem am Donnerstag schon Butterkuchen in unserem Lehmbackofen gebacken worden ist, waren heute eine ganze Reihe Mühlenhelfer im Backhaus damit beschäftigt, Teig für das erste Mühlenbrot zu walken und zu kneten. Während die 16 Kilo Sauerteig dann ein paar Stunden gehen mussten, wurde der Ofen angeheizt und Teig und Belag für zwei Bleche Flammkuchen vorbereitet. Die kamen dann auch gegen Mittag in den Ofen und konnten schon bald genossen werden. Große Klasse – was für ein Geschmack! Gegen Ende des Mühlenputzes wurden dann auch die fertigen Brote von Dirk und Olaf aus dem Ofen geholt. Der Applaus für die Bäcker kam von Herzen, denn wir wissen alle, wieviel Zeit, Arbeit und Gehirnschmalz in diesem Bauwerk stecken! Das Ergebnis konnte sich denn auch wirklich sehen lassen und geschmeckt hat mein Brot jedenfalls auch allerbestens!

Samstag, 24. Mai 2014

aber ein paar mehr vielleicht schon. In diesem Sinne war an diesem Sonnabend der NABU bei uns zu Gast und hat unter dem Giebel des Hauptgebäudes insgesamt 4 Bruthilfen für Mehlschwalben angebracht. Mit ein wenig Glück können wir so vielleicht im nächsten Jahr außer unserem schon „altbekannten“ Rauchschwalben-Pärchen, das in der Tenne brütet auch einige Mehlschwalben anlocken. Auch wenn das mit dem Sommer dann immer noch nicht klappt, ist es doch in jedem Fall ein schöner Anblick und wir können den gefährdeten Vögeln vielleicht ein wenig helfen. 

Bei einer Führung auf dem Gelände der historischen Wassermühle in Karoxbostel hat sich CDU-Landratskandidat Rainer Rempe über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude-Ensemble informiert.

Samstag, 17. Mai 2014

Dat ist diesmal nicht der Wiehnachtsmann, der da sien Brot backt, nein es ist der Dirk, der Feuer im  Backofen macht, um unseren Lehmbackofen zu trocknen. Weithin sichtbar qualmt es jetzt Sonnabends beim Mühlenputz, denn bis dieses Bauwerk richtig durchgetrocknet ist, dauert es seine Zeit und etwas schneller geht es eben, wenn man den Ofen regelmäßig beheizt! Nebenan wir fleißig an der Backstube gearbeitet – es wird eine Decke eingebaut.

Samstag, 10. Mai 2014

Ein sehr wahrer Spruch, – das wissen alle Mühlenhelfer und natürlich wissen das auch auch jede Menge Menschen, die gar nicht wissen was ein Mühlenhelfer oder gar DER MÜHLENPUTZ ist! Neben der reinen Zufuhr von Energie und Brennstoff für die Muskeln und den Körper überhaupt – mal sehr vereinfacht beschrieben – dient so eine Mahlzeit eben auch dem geistigen und seelischen Wohlbefinden! Das gilt in jedem Fall auch dann, wenn man seine Stulle und sein Käffchen nicht allein, sondern im Kreise möglichst angenehmer Zeitgenossen verdrückt. Was uns der Dichter damit sagen will? Ganz klar! Vielen Dank an alle, die so regelmäßig immer wieder neue und leckere Sachen für unsere Mühlenputz-Pause mitbringen. Das ist einfach große Klasse und kann gar nicht oft genug betont werden! Und dann natürlich auch ein extra großes Dankeschön an unsere Kaffeköchinnen und Kaffeeköche! Bei dem, was da an Mengen mittlerweile zubereitet und aufgetragen wird (ganz zu schweigen vom Abwasch) ist das eigentlich ein echter Fulltime Job und den machen die daran Beteiligten echt spitze!

Samstag, 3. Mai 2014

Feuer in Karoxbostel – aber glücklicherweise nur in unserem Backofen! 

Nach einem Segensspruch unseres Pastors Georg Stiller und unter großem Applaus wurde der Lehmbackofen am vergangenem Samstag das erste Mal eingeheizt. Damit hat er seine erste Feuerprobe bestens bestanden. In Kürze werden wir dann auch unser erstes Mühlenbrot backen können!

Samstag, 26. April 2014

Zu dieser Überschrift bräuchte ich eigentlich nicht mehr viel sagen, denn mittlerweile weiß wirklich jeder, sogar die, die es eigentlich gar nicht wissen können, was das bedeutet: Nämlich, dass unsere vielen Fenster, die seit einiger Zeit immer wieder auch in unserem Mühlentagebuch Erwähnung finden, nun auch das große, alles überragende Thema dieses Mühlenputzes am 26. April sind. Für unseren Tischlermeister Hartmut Best war Deadline und er musste liefern! Und das hat er auch getan – damit nähert sich das Projekt Fensterrestaurierung  seinem Ende und ich brauche in absehbarer Zeit das Wort Fenster nicht mehr in die Tastatur hämmern! Außerdem musste Hartmut am Abend des Mühlenputztages zum Abtanzball

Samstag, 19. April 2014

Das haben an diesem Sonnabend mit prächtigem Wetter, Sonnenschein und wirklich frühlingshaften Temperaturen übrigens nicht nur die Bäume und Sträucher rund um die Wassermühle Karoxbostel getan, sondern – ich hoffe diese Wort- und Sinnspielerei ist mir gestattet – auch ein erstes Fenster, das in „Meergrün“ seinen ersten Anstrich bekommen hat. Mit ein wenig Fantasie kann man sich schon vorstellen, wie schön das Hauptgebäude aussehen wird, wenn alle Fenster wieder eingebaut und in eben diesem Farbton gestrichen sein werden. 

Samstag, 12. April 2014

Die Sägerei ist weg – also zumindest fast. Und das kam so: In der vergangenen Woche hatten wir die bereits angekündigte Unterstützung von den zwei Jungs und zwei Mädels der „Jugendbauhütte“ – das sind die Leute, die bei der Stiftung Denkmalschutz in Niedersachsen Ihr freiwilliges soziales Jahr (FSJ) machen. Das machen die unter Anleitung und mit vielen theoretischen Einheiten, die die jungen Leute dazu befähigen sollen, auch im praktischen Einsatz vor Ort nicht nur Staub von Museumsvitrinen oder Exponaten aus der letzten Eiszeit abzustauben, sondern richtig mit anzupacken, wenn es denn notwendig ist! Und es war notwendig, denn bei uns haben die Vier in der Woche die Reste (und das waren noch ganz schön viele Reste) der alten Sägerei abgetragen. 4 tatkräftige junge Menschen, die jeden Tag 8 Stunden vor Ort arbeiten, schaffen ganz schön was weg, wie man auf den Bildern sehen kann.

Samstag, 5. April 2014

Am Nachmittag des 5. April sollte die Mühle – also zumindest die Tenne picobello sauber und aufgeräumt sein, denn wir erwarteten Gäste für das Frühlingssingen vom Ortsrat Hittfeld mit den Hittfelder Musikanten. Die Tenne war voll und die Stimmung bestens. Ortsbürgermeister Norbert Fraederich und Helmut Brehm haben in den Pausen Dönjes erzählt. Das Akkordeon Orchester war richtig gut und alle haben begeistert mitgesungen. Kaffee und Kuchen satt gab es natürlich auch. Das war am am Nachmittag – aber am Vormittag wurde fleissig gerackert:

Samstag, 29. März 2014

Über ein halbes Jahr und viele, viele Arbeitsstunden hat es gebraucht, aber nun ist er endlich fertig: unser Lehmbackofen in der Wassermühle Karoxbostel. Dirk und seine Helfer haben da wirklich ein wunderbares Stück aufgebaut. Nachdem der Ofen am Sonnabend seine letzte Schicht aus Lehm und Stroh bekommen hat, darf er jetzt noch in Ruhe durchtrocknen und dann kann es bald losgehen mit dem Backen.

Samstag, 22. März 2014

Nein, das ist kein neues Betriebssystem des bekannten Softwareherstellers aus Redmond in den USA, aber ich habe mal überschlagen und glaube, dass es ungefähr so viele Fenster sein müssten, die wir wieder auf Vordermann bringen. 

Samstag, 15. März 2014

Mehr Durchblick, das ist das Ziel, und das auch nicht nur im übertragenen Sinne. 

Seit Wochen beschäftigen uns die Fenster der Mühle, und um es genauer zu sagen, es sind eigentlich nicht die Fenster(-scheiben), sondern die Rahmen derselben, an denen der berühmte Zahn der Zeit (hat sich eigentlich mal jemand überlegt wie so ein „Zeit-Zahn“ wohl aussieht?) schon ausgiebigst genagt hat. Einer unserer Tischler – Hartmut Best – hat den Auftrag, die Fensterrahmen des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes in Stand zusetzen. Da, wo es möglich ist, tun wir als Mühlenhelfer das selber und kratzen, wie in den vergangenen Wochen mehrfach beschrieben, die vielen Schichten alter Farbe von den Rahmen und Beschlägen ab. Da, wo das nicht reicht und der oben benannte Gevatter Zahn der Zeit schon sehr weit in das Holz vorgedrungen ist, da muss Hartmut ran!

Samstag, 8. März 2014

Das war die Devise für den Mühlenputz am 8. März und dem wurde durch unsere Mühlenhelfer auch reichlich nachgekommen –  und trotzdem scheint es ein Kampf gegen „Wassermühlen“ (dieses Wortspiel sei mir gestattet) zu sein, in Anbetracht einer Anzahl von etwa 60 Fenstern, die insgesamt aufgearbeitet werden müssen. Bereits im Mai müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, mal schauen, ob das zu schaffen sein wird. So löst das Thema Fenster nun wohl den alten Dauerbrenner Kalksandstein ab, von dem in diesem Mühlentagebuch nun auch schon unzählige Male die Rede war.

Samstag, 1. März 2014

Heute fand ein Großteil der Arbeit gar nicht in Karoxbostel statt. Eine Gruppe von Mühlenhelfern war in die Nähe von Bremen gefahren, um dort zwei historische, aber voll funktionsfähige Maschinen aus einer Tischlerei abzuholen. Die so genannte Kombimaschine und das zweite Gerät – ein Dickenhobel übrigens, wenn mich nicht alles täuscht, sind fast hundert Jahre alt und eine Spende für unsere Sägerei. Die soll ja schließlich wieder aufgebaut werden und es sollen dort wie früher wieder Möbel gebaut werden können.

Samstag, 22. Februar 2014

Nachdem in der vergangenen Woche ja unter anderem der Boden in der Tenne entfernt worden ist, haben die Zimmerleute in dieser Woche wirklich mal wieder ganze Arbeit geleistet. Ein Großteil des Bodens ist mittlerweile erneuert und so konnten die Mühlenhelfer an diesem Sonnabend damit fortfahren, die nicht unerheblichen Mengen an altem Stroh und alten Brettern etc. vom Heuboden abzuräumen. Während auf der Streuobstwiese der Holzabschnitt geschreddert und das alte Stroh aus der Tenne abgefahren wurde, waren ein Paar Mühlenhelferinnen mit der Aufarbeitung der alten Fensterrahmen beschäftigt. Da vor allem das Entfernen der alten Farbe mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen eine ziemliche Kärrnerarbeit ist, wurde beschlossen zu diesem Zweck spezielle Abziehklingen anzuschaffen. Damit geht es dann am kommenden Sonnabend hoffentlich etwas leichter und schneller auf dieser Baustelle weiter.

Samstag, 15. Februar 2014

Die kaputten Dielen sowie das teilweise stark angegriffene Tragwerk im Wohnhaus war heute eines der Betätigungsfelder beim Mühlenputz. Angefangen haben wir gleich unter dem Dach – und die schwindelfreisten unter den „Mühlenputzern“ haben dann unter Zuhilfenahme von Kreissäge und Kuhfuss den Boden entfernt. Auch in dem ehemaligen Kinderzimmer – eine Etage darunter – wurde der Fußboden teilweise herausgenommen. Dort am Übergang zum Zwerchhaus muß demnächst die Kalksandsteinmauer entfernt werden und auch die Deckenbalken müssen hier erneuert bzw. instandgesetzt werden, damit an dieser Stelle dann auch ein neuer Fußboden verlegt werden kann. Das ganze war eine ganz schöne Ächzerei und hat praktisch bis zum Ende des Mühlenputzes gedauert.

Samstag, 8. Februar 2014

Die kaputten Dielen sowie das teilweise stark angegriffene Tragwerk im Wohnhaus war heute eines der Betätigungsfelder beim Mühlenputz. Angefangen haben wir gleich unter dem Dach – und die schwindelfreisten unter den „Mühlenputzern“ haben dann unter Zuhilfenahme von Kreissäge und Kuhfuss den Boden entfernt. Auch in dem ehemaligen Kinderzimmer – eine Etage darunter – wurde der Fußboden teilweise herausgenommen. Dort am Übergang zum Zwerchhaus muß demnächst die Kalksandsteinmauer entfernt werden und auch die Deckenbalken müssen hier erneuert bzw. instandgesetzt werden, damit an dieser Stelle dann auch ein neuer Fußboden verlegt werden kann. Das ganze war eine ganz schöne Ächzerei und hat praktisch bis zum Ende des Mühlenputzes gedauert.

Samstag, 1. Februar 2014 

Klassische Renovierungsarbeiten bestimmten heute das Bild des Mühlenputzes. Im Wohnhaus wurden die alten Tapeten entfernt, was glücklicherweise recht einfach zu erledigen war. In der künftigen Küche ging es auch immer munter an der Wand lang oder genauer gesagt immer runter mit der alten Farbe, die die ursprünglichen Ornamente verdeckt.

Samstag, 25. Januar 2014

Minus 10 – 11 Grad Celsius waren es am Morgen und damit schien eine Beschäftigung draußen eigentlich für alle ausgeschlossen. Für alle? Nein ein paar besonders hartgesottene Mühlenhelfer ließen sich nicht abhalten und schaufelten den ehemaligen Hühnerstall unter der Sägerei frei.

Samstag, 18. Januar 2014

Am 18.1. hatten wir einen besonderen Mühlenputztermin. Ein „guter Onkel“ aus Stade war zu Besuch und brachte einen Fördervertrag der Deutsche Stiftung Denkmalschutz über 25.000 Euro mit. Guter Onkel heißt er hier, weil Hittfelds Bürgermeister in seiner Laudatio an diesem Tag ein Wilhelm Busch Zitat anbrachte, dass auf den unverhofften Geldsegen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passte: „Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.“

Samstag, 11. Januar 2014

In den letzten Wochen hatten wir an den Sonnabenden begonnen die Kellerräume auszuräumen. Unter den Fundstücken befand sich, wie wir erst jetzt so richtig registriert haben, ein altes Waffeleisen. Keine Weltsensation, aber doch ein sehr interessantes Stück, dass zumindest ich so noch nicht gesehen habe. Dieses wird übrigens zum Betrieb direkt auf einen heißen Küchenherd gestellt und damit man nicht lange nach einem Waffelrezept suchen muss, steht das einfach direkt auf dem Deckel.

Samstag, 4. Januar 2014

Das neue Jahr offenbarte uns beim ersten Mühlenputz im Januar einige, wenn auch nicht gerade sensationelle, so aber doch interessante Funde und Erkenntnisse. Im Bereich zwischen Zwerchhaus und Stall auf der rechten Seite der Tenne sind in den letzten Wochen einige nachträglich eingezogenen Wände entfernt und ursprüngliche Türen und Zugänge wieder freigelegt worden. Das lässt sich hier ohne Zuhilfenahme von Händen und Füßen oder einem Grundriss nicht besser beschreiben. „Einfach mal vorbeikommen und selbst anschauen empfehle ich!“. Dabei sind sehr schöne blaue Schablonenmalereien, die ringsum die Wände zieren, freigelegt worden. Noch schlummern sie teilweise unter einer Schicht später aufgetragener Farbe, aber diese werden wir in den nächsten Wochen abwaschen, um den ursprünglichen Zustand wieder so gut wie möglich herzustellen. Interessant ist daran nicht so sehr die Malerei,