Samstag, 14. Juni 2014

Unser Mühlentag ist vorbei, er war für alle Beteiligten ein echter Erfolg und hat ganz nebenbei eine Menge Spaß gemacht! Die nächsten Ereignisse stehen aber schon vor der Tür!

Am Sonnabend sind dann wieder die altbekannten Mühlenputzer angerückt und haben die Reste vom Feste weggeräumt und dann einfach an den uns bekannten Baustellen weitergearbeitet.

Fenster – Unter Anleitung unseres unermüdlichen Tischlers Hartmut Best waren wieder viele unserer Leute Im „Arbeitsbereich“ Fensterreparatur- und Anstrich damit beschäftigt Farbe auf das Holz und möglichst nicht auf die Scheiben zu bekommen. Eine weitere Gruppe hat dann noch die Türen am Heuboden gestrichen und begonnen der „Grootdör“ einen neuen Anstrich zu verpassen

Im Sägewerk, bzw. eigentlich darunter war die Arbeitsgruppe Fundament weiter mit Sicherungsarbeiten an den alten und großenteils völlig zerstörten Fundamenten beschäftigt. 

Vor dem Backhaus haben unsere Mühlenhelfer eine Schwengelpumpe* installiert. So haben wir die Möglichkeit, unkompliziert Brauchwasser für unsere Pflanzen oder für den Bau zu zapfen! Im Unterschied zu üblichen Gartenpumpen kommt unser Wasser aber nicht aus einer Wasserführenden unterirdischen Schicht, sondern schlicht und ergreifend aus unserem Mühlenbach.

Unser Müllermeister war mit diversen Justagearbeiten an unserem Wasserrad beschäftigt. Mit Erfolg – mittlerweile läuft das Rad schon sehr rund leise!

Auf dem Tennenboden haben sich auch einige Leute zu schaffen gemacht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht so recht mitbekommen habe, was die dort getan haben.

In der Woche ging es dann gleich weiter. Am Montag hatten wir Besuch von einer Gruppe ehemaliger Mitarbeiter des Phönix-Werks in Harburg. Die haben unseren Verein für die Zusammenarbeit mit unserem Koop-Partner den Elbe-Werkstätten mit einer Spende von 500 Euro unterstützt. Als Dankeschön gab es für die Gruppe eine Mühlenführung, an der übrigens auch Jugendliche aus dem Berufsbildungsbereich „Dock“ der Elbe-Werkstätten GmbH, teilgenommen haben Danach war noch Gelegenheit zum Plausch bei Kaffee und Kuchen. Die „Phönix-Rentner“ waren sehr angetan von unserer Mühle und den vielen interessanten Informationen, die unsere Vorsitzende Emily Weede über die Geschichte und das Leben auf unserer Mühle zu berichten wusste. Auch in Zukunft sind Aktionen im Rahmen der Inklusion in der Mühle geplant. (Die Elbe Werkstätten sind übrigens der 11. größte Arbeitgeber Hamburgs und die größte Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Deutschland).

Sie, lieber Leser, sollten sich das auch unbedingt mal selber anschauen, am kommenden Sonnabend ist Mühlenputz und es wird höchste Zeit, dass Sie hier mal vorbeischauen. Mühlenputz ist wie immer von 10 – 13 Uhr.