Samstag, 31. Mai 2014

Heute war es dann soweit: Nachdem am Donnerstag schon Butterkuchen in unserem Lehmbackofen gebacken worden ist, waren heute eine ganze Reihe Mühlenhelfer im Backhaus damit beschäftigt, Teig für das erste Mühlenbrot zu walken und zu kneten. Während die 16 Kilo Sauerteig dann ein paar Stunden gehen mussten, wurde der Ofen angeheizt und Teig und Belag für zwei Bleche Flammkuchen vorbereitet. Die kamen dann auch gegen Mittag in den Ofen und konnten schon bald genossen werden. Große Klasse – was für ein Geschmack! Gegen Ende des Mühlenputzes wurden dann auch die fertigen Brote von Dirk und Olaf aus dem Ofen geholt. Der Applaus für die Bäcker kam von Herzen, denn wir wissen alle, wieviel Zeit, Arbeit und Gehirnschmalz in diesem Bauwerk stecken! Das Ergebnis konnte sich denn auch wirklich sehen lassen und geschmeckt hat mein Brot jedenfalls auch allerbestens!

Im Mühlenhaus ist mittlerweile fast alles bereit für den Einbau des Mühlenrades – am Dienstag geht es jetzt also wirklich los. Die Firma Pätzmann aus Winsen wird dann das Rad aus all seinen Einzelteilen zunächst in das Gebäude transportieren und dort drinnen zusammenzusetzen. Nur zur Information: Die Teile des Mühlenrades werden von 1.200 Schrauben zusammengehalten! Zum Mühlentag am 9. Juni sollten wir dann ein fertiges Mühlenrad vorzeigen können! Beschäftigt waren wir dann noch damit, das restliche Wasser aus dem Mühlenhaus abzupumpen, was noch nicht so recht gelingen wollte, da das Absperren des Bachlaufs einige Probleme bereitet hat. Parallel dazu haben wir versucht den Ablauf des Baches, der ja an zwei Stellen auf unserem Gelände durch mehrere Kanalisationsröhren fließen muss, zu reinigen, was aber bisher nur zum Teil gelungen ist. Den Bachlauf unter dem Aalfang haben wir dann noch gegen das starke Auswaschen des Bachbetts in alten Futtertrögen „kanalisiert“. 

Selbstverständlich wurden auch heute wieder Fenster entlackt und gestrichen und die Haustür wurde von einem unserer Tischler wieder gangbar gemacht. 

Das große Aufräumen auf dem Hof vor und neben dem Schweinestall ging auch weiter und mit Hilfe eines zweiten Radladers (Es ist ein Volvo!) konnten wir große Mengen Schutt und Erde umlagern und diverse Paletten mit Baumaterialien stehen  für unser Mühlenfest jetzt auch nicht mehr im Wege (und der Optik) herum! 

Was vergessen? Bestimmt! Es war so viel los und so viele Mühlenhelfer waren mal wieder im Einsatz für unsere Mühle, dass mir da bestimmt was entgangen ist und um 13 Uhr war auch noch lange nicht Schluss!

Etwas ganz besonderes gab es heute aber auch noch – eine unserer Mühlenhelferinnen hat quasi während des Mühlenputzes einen „sehr runden“ Geburtstag gefeiert. Es gab ein riesiges und reichhaltiges Buffet und die Gäste konnten die einzigartige Atmosphäre so eines Mühlenputzes an gedeckten Tischen bei strahlendem Sonnenschein live genießen.

Sie wissen ja, wenn Sie das auch mal sehen und erleben wollen, kommen Sie gern vorbei Sonnabends immer von 10-13 Uhr und manchmal auch ein bisschen länger! Und nicht vergessen: Am 9. Juni ist Deutscher Mühlentag – Sie sind herzlich eingeladen! Es wartet ein tolles Programm auf Sie.