Samstag, 5. April 2014

Am Nachmittag des 5. April sollte die Mühle – also zumindest die Tenne picobello sauber und aufgeräumt sein, denn wir erwarteten Gäste für das Frühlingssingen vom Ortsrat Hittfeld mit den Hittfelder Musikanten. Die Tenne war voll und die Stimmung bestens. Ortsbürgermeister Norbert Fraederich und Helmut Brehm haben in den Pausen Dönjes erzählt. Das Akkordeon Orchester war richtig gut und alle haben begeistert mitgesungen. Kaffee und Kuchen satt gab es natürlich auch. Das war am am Nachmittag – aber am Vormittag wurde fleissig gerackert:

Damit die vielen Kisten mit Brennholz an den ausgewählten Platz vor dem Backhaus platziert werden konnten, mussten dort einige alte Telegrafenmasten weggeschafft werden. Bei der Länge und dem Gewicht von den Teilen war das eine Sache für gleich mehrere Mühlenhelfer. Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, wir haben uns bedeutend besser als die sieben Schwaben aus dem Märchen geschlagen und außerdem waren wir auch zu Acht! Gedauert hat das trotzdem eine ganze Weile und bei dem lustigen Dauerregen war das eine recht nasse Angelegenheit. 

Außerdem kommen die Helfer der Jugendbauhütte in dieser Woche zu ihrem ersten Einsatz an der Sägerei, deshalb gab es auch draußen einiges zu tun, damit die Jungs und Deerns so richtig loslegen können.

Aufgeräumt wurde auch im Schweinstall, der immer mehr zu einem wohlsortierten Magazin für Werkzeug und andere wichtige und nicht ganz so wichtige Dinge wird. Das muss er übrigens auch, weil wir viele Sachen, die zur Zeit noch in den Ställen im Haupthaus lagern, dort entfernen müssen, damit wir anschließend dort mit dem Umbau weitermachen können.

Unter Aufräumen fällt im weitesten Sinne wohl auch noch die Demontage des Ballenaufzuges vom Heuboden – hier wartet demnächst noch eine größere Aufgabe auf uns, denn wir müssen die unter dem Dach des Heubodens befindliche Stahlkonstruktion der Laufkatze ausbauen und das geht nicht in einem Stück. Das heißt, das Teil muss vor Ort – also unter dem Dachfirst – mühevoll zerlegt werden.

Wenn das Mauern auch zum aufräumen zählt, dann haben Frank und seine Helfer das heute auch getan! Die Maurerarbeiten im Zwerchhaus machen daher auch gute Fortschritte. 

In der Mühle wurde weiterhin an der Restaurierung der Technik geschafft und fast hätte ich es vergessen – das Stichwort lautet: Fenster!!! Mehr sage ich dazu nicht, außer, dass da viele fleißige Hände im Einsatz waren.

Eine echt gewaltige Sache ist bereits vor unserem Mühlenputz passiert. Wir haben für „kleinere Schnitzarbeiten“ ein bisschen Holz geliefert bekommen. Hahaha! Nein, Scherz beiseite, wir haben einen Pappelstamm mit einem Durchmesser von 1,5 Metern bekommen. Wie man auf den Bildern sieht, reichte zur Anlieferung nicht mal ein großer Schlepper, es brauchte deren drei! An dem Stamm wird sich dann demnächst eines unserer Mühlenmitglieder – Pastor Georg Stiller –  bildhauend betätigen.

Das wollen Sie mit eigenen Augen sehen? Dann müssen Sie mit eigenen Beinen mal vorbeikommen! 

Zum Beispiel am kommenden Sonnabend zum Mühlenputz von 10 – 13 Uhr.

Immer wieder schön!