Das Sägegatter

Samstag, 29. November 2014

Am Sonnabend war es so weit, nur ein paar Wochen nach dem Ausbau wurde unser Sägegatter wieder per Telekran auf das neue Fundament gesetzt. Noch nicht das ganze, aber das Unterteil mit der Hauptwelle und den Pleueln für den Antrieb der Säge. Unser Kooperationspartner, der Zimmermann Andreas Brauel, hat in den letzten Wochen – unterstützt von ein paar Mühlenhelfern in seinem Betrieb in Ramelsloh – wirklich großartiges geleistet und das in so kurzer Zeit.

So langsam glauben wir auch, dass das Sägegatter und das gesamte Gebäude wirklich bis zum Jahresende wieder aufgebaut sein werden! Wer sich an den Stand der Dinge vor nur zwei Monaten erinnert weiß, dass das eigentlich kaum vorzustellen ist, bzw. war!

Wie schon am letzten Wochenende vermutet, gab es tatsächlich noch eine Menge Laub um die Mühle herum aufzuharken! Das haben dann auch so einige von uns den ganzen Tag getan.

Unser „Bäckermeister“ Dirk und seine Helfer haben ein erstes Mal in unserem Ofen Spekulatius gebacken – das Ergebnis war schon ganz schön anzuschauen, aber es braucht offenbar noch ein wenig Feintuning, bis unser kritischer Bäcker ganz zufrieden mit den Keksen ist!

Im Haus wurde praktisch in jeder Ecke geräumt und geputzt – alles Vorbereitungen für unseren Weihnachtsmarkt am kommenden Sonnabend! In der Diele hängt nach einiger Fummelarbeit (das Teil hing ständig schief!) auch wieder ein wunderschöner Adventskranz.

Gleich nebenan in unserem neuen Sanitätrakt geht es mächtig voran – mittlerweile stehen schon einige Trennwende – das wird also auch! Unser Tischlermeister Hartmut Best ist im Moment aber auch praktisch an jedem Tag vor Ort!

In der guten Stube war heute der Kachelofenspezialist Peter Hagemann zugegen und hat unseren Ofen auf sein zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Eigentlich hätte das gute Stück dann auch ab Mittag in Betrieb gehen können, wenn, ja wenn das Wörtchen wenn nicht wäre und ein Zementpfropf das Ofenrohr verstopfen würde. Mit der Minikamera konnte man es gut erkennen, da hat wohl jemand vor langer Zeit, als die Schornsteinzüge abgerissen wurden vorsorglich das Rohr verstopft, damit niemand versehentlich den Ofen anmacht und auf diese Weise das ganze Haus ansteckt! Da müssen wir dann noch mal ran!

Sie können natürlich auch mal wieder ran – und zwar rankommen! Am nächsten Sonnabend gibt’s hier nicht nur Mühlenputz (diesmal wohl eher Marktstandaufbau), sondern auch einen wirklich schönen und originellen Weihnachtsmarkt, zu dem Sie natürlich herzlich eingeladen sind. Also Mühlenputz bis 12 Uhr und dann bis 18.30 Weihnachtsmarkt und danach Ausklang bis 19 Uhr beim lebendigen Advent. Wir freuen uns auf Sie!