5. Februar 2016

Liebe Mühlenfreunde,

die erste Hochzeit ist gut überstanden. Das Brautpaar war begeistert und die Medien haben entsprechend positiv berichtet. Dass alles so prima geklappt hat, freut uns ebenso wie die Leiterin des Standesamtes, Heidrun Rieckmann. Nun war auch noch der Schornsteinfeger da (der ist bekanntlich ein Glücksbringer) und hat sich angesehen, wie wir den historischen Herd aus der „Waldquelle“ in unserer Küche anschließen wollen. Der Kaminbauer Peter Hagemann

hatte uns zuvor wieder einmal sehr gut beraten, so dass der Schornsteinfeger mit unseren Plänen einverstanden ist.

Da Maurer Manfred und unsere MOBler auch in dieser Woche wieder fleißig waren und das Fliesenschild angebracht und die Küche freigeräumt haben, können wir am Sonnabend den Herd mit vereinten Kräften aus der Mühlenstube in die Küche befördern. Zunächst muss dafür jedoch noch ganz vorsichtig die Türbekleidung abgebaut werden. Manfred hat die historischen Fießen wieder sauber an die Wand geklebt, die er zuvor fachkundig verputzt hatte. Das müsst ihr euch angucken! Um die alten Fliesen für das Ankleben vorzubereiten, musste Manfred ganz viel flexen und das hat ordentlich gestaubt. Am Sonnabend sollte deshalb gleich eine Putzkolonne die Mühlenstube wieder auf Vordermann bringen. Schließlich wollen wir dort wieder eine schöne Pause machen. Übrigens: Unsere MOBler haben tüchtig gemalt, Bernd beim Pflastern des Sägerei-Kellers geholfen, gemeinsam mit Roland, Carsten und Emily Geschirr und Möbel aus Ohlendorf geholt, Werkzeug und Kleinteile sortiert und waren auch sonst noch sehr fleißig. Am Mittwoch hat der Vorstand in der Mühle getagt und den MOBlern noch einmal ausdrücklich für die tolle Unterstützung gedankt. Wir freuen uns auf ihren nächsten Einsatz in unserer Schönen. Nicht vergessen wollen wir, dass auch Alex und Ole wieder kräftig zugepackt haben und dass wir uns schon auf den Ausbau des Schweinehauses vorbereiten. Die ersten Kostenvoranschläge liegen bereits vor. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir das Projekt „Schweinehaus“ in diesem Jahr realisieren können. Wir können an dieser Stelle wirklich nicht alles aufzählen, was auch in dieser Woche wieder alles geschafft wurde: Ein paar Dinge sollen aber doch wenigstens erwähnt werden: Bärbel und unsere Huckis waren wieder fleißig. Sie sind mittlerweile zu einem tollen Team zusammengewachsen. Die Hühner werden immer noch bestens versorgt. Willi und Wolfgang haben in der Sägerei die Werkzeugboxen bestückt und die Shell-Boys haben die Technik in der Sägerei weiter optimiert. Dafür waren auch die Jungs von der Firma Egon Engber mit Gasflaschen im Einsatz. Holger sorgt weiter still und leise für die schönste Beleuchtung und kümmert sich zudem um das Sicherheitsglas für den Anschauungs-Mühlstein. Müllermeister Franz hält die Mühlentechnik in Schuss und bereitet sich schon auf den Beginn des Ausbildungskurses für die angehenden freiwilligen Müller vor. Damit niemand frieren muss und die Gasrechnung trotzdem im Rahmen bleibt, heizt Helmut schon früh morgens den Ofen in der Mühlenstube an. Jeder bringt sich auf seine Weise ein und trägt so zum Erfolg des großen Ganzen bei. Wir dürfen uns ruhig mal wieder auf die Schulter klopfen ...
Danke uns allen!

Herzliche Grüße und „Glück zu!“